Teil eines Werkes 
36. Bändchen, Die Presbyterianer : dritte der Erzählungen meines Wirths : 3. Theil (1823) Old mortality
Entstehung
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sein böses Gewissen noch verstärkte, auf's neue vor seine verstörte Einbildungskraft zu treten. „Bah!“ sagte er, seine Fassung wieder gewin- nend, zu sich selbst.«Am Enqde ist's doch alles dummes Zeug— nichts als Hinterlist und Betrug. Der Teufel! dafs ein solcher Dummkopf von Schottischem Baronet, den ich funf Jahre bey der Nase berumgeführt habe, den Hermann Dou- sterswivel täuschen soll!“

Als er eben diesen Schlufs machte, ereignete sich ein Vorfall, der den Grund, auf dem er be- ruhte, gar sehr erschütterte. Mitten unter den melancholischen Seufzern des sich allmählig le- genden Windes und dem Plätschern des Regens auf den Blättern und Steinen, liefs sich, wie es schien in nicht sehr grofser Entfernung, eine Vokalmusik hören, so düster und feyerlich, als ob die abgeschiedenen Geister der Mönche, die einst diese Trümmer bewohnt hatten, über die öde Zerstörung trauerten, der ihre geweihten Wohnsitze nun Preis gegeben waren. Douster- swivel, der jetzt wieder auf den Beinen war, und an den Wänden des Chors herumtappte, stand wie angewurzelt über diese neue Erscheinung. Jede Kraft seiner Scele schien augenblicklich in die des Cehörs zu verschmelzen, und Alles über- zeugte ihn, daſs der dumpfe, schauerliche, lang ausgehaltene Gesang die Musik einer feyerlichen Todtenamts der Römischen Kirche sey. Warum