Teil eines Werkes 
99. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 5. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Quaſten, die waͤhrend er aus den Flammen hervorgeſtürzt war, Feuer gefangen hatten. Vermittelſt dieſes Zeichens folgten ihm die Verfolger nach den Felſen in der Naͤhe des Meeres, und Gordon von Buckie, der ihn zuerſt erreicht ha⸗ ben ſoll, verwundete ihn toͤdtlich. Waͤhrend Murray in den letzten Zuͤgen lag, kam Huntly herbei; und die Tradition ſagt, Gordon habe ſeinen Dolch gegen die Perſon ſeines An⸗ fuhrers mit den Worten gerichtet:Beim Himmel, Mylord, Sie ſollen eben ſo tief hinein kommen als ich, und ihn auf dieſe Art gezwungen, den ſterbenden Murray zu verwun⸗ den. Huntly ſtieß den Grafen mit wankender Hand ins Ge⸗ ſicht. Noch in dieſem Augenblicke des Dodes an ſeine Schoͤn⸗ heit denkend, ſtammelte Murray die Sterbeworte:Sie ha⸗ hen ein beſſeres Geſicht, als ihr eigenes, verwuͤſtet.

Nach dieſer gewaltſamen That fand Huntly nicht fuͤr gut, nach Edinburgh zuruͤckzukehren, ſondern er entfernte ſich nach dem Norden. Er fluͤchtete ſich fuͤr den Augenblick in das Schloß Ravenseraig, das dem Lord Sinclair gehoͤrte, der ihm mit einer Miſchung ſchottiſcher Vorſicht und Gaſt⸗ freundſchaft ſagte: er ſey willkommen in ſeiner Wohnung, allein noch zweimal willkommener wuͤrde er geweſen ſeyn, wenn er an derſelben voruͤbergegangen waͤre. Gordon aͤußer⸗ te lange nachher ſeine Zerknirſchung wegen dieſes Verbrechens.

Bald nachher wurden drei katholiſche Lords, die Grafen von Huntly und Errol, die ſich ſtets zu dieſer Religion be⸗ kannt hatten, und der junge Graf von Angus, der ſich zu dem papiſtiſchen Glauben bekehrt hatte, angeklagt, daß ſie mit Spanien in Verbindung ſtehen, und die Abſicht haben, ſpaniſche Truppen zur Wiedereinfuͤhrung der katholiſchen Re⸗ ligion ins Land zu bringen. Die Erzaͤhlung in Betreff die⸗ Verſchwoͤrung ſcheint nicht ſehr wahrſcheinlich. Der Koͤnis