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ſten, mit der er England erobern wollte. Wenn Jakob VI. geneigt geweſen waͤre, die Haͤfen und Rheden Schottlands den ſpaniſchen Flotten und Heeren zu oͤffnen; ſo wuͤrde er dieſen furchtbaren Einfall durch die Verminderung der Ge⸗ fahr, welche der Armada durch die engliſche Florte drohte, ſehr erleichtert haben.
Es ſcheint daher wahrſcheinlich, daß wenn es Jakob ſelbſt mit ſeiner Fuͤrſprache recht Ernſt, oder ſein Geſandter geneigt geweſen waͤre, die ihm anvertraute Vermittlung mit der erforderlichen Feſtigkeit und Ernſthaftigkeit zu betreiben, der Erfolg, fuͤr den Augenblick wenigſtens, nicht anders als guͤnſtig haͤtte ſeyn koͤnnen, allein der zweite Abgeſandte mun⸗ terte, wie man jetzt, weiß, Eliſaleth und ihre Miniſter im Geheimen auf, die grauſame Bahn, die ſie betreten hatten, zu verfolgen, und machte ſie verraͤtheriſcherweiſe glauben, daß, obſchon Jacob des Anſtands halber ſich zu Gunſten ſei⸗ ner Mutter verwenden zu muͤſſen geglaubt habe, er doch im Geheimen ſich nicht ſehr kraͤnken wuͤrde, wenn man Maria, die, von einem Cheile ſeiner Unterthanen, noch immer als die Regentin Schottlands betrachtet werde, auf eine ſtille Weiſe aus dem Wege ſchaffte. Die Intriguen dieſes verraͤ- theriſchen Geſandten bewogen Eliſabeth zu glauben, daß der Zorn des Koͤnigs wegen des Toos ſeiner Mutter weder lang noch heftig ſeyn werde; und da ſie ihren Einſluß bei einem großen Theile des ſchottiſchen Adels und den Eifer der Schot⸗ ten im Allgemeinen für die reformirte Religion kannte, ſo war ſie der Meinung, die aus dieſen Umſtaͤnden entſpringen⸗ den Beweggruͤnde werden Jacob abhalten, gemeinſchaftliche Sache gegen England mit dem Koͤnige von Spanien zu ma⸗ chen. 3 4
In jedem andern Zeitpunkte der engliſchen Geſchichte


