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von St. Andreas und einige andere ſeines Namens Bothwell⸗ haugh zu dieſem verzweifelten Entſchluſſe aufmunterten.
Er naym ſeine Maßregeln mit aller moͤglichen Beſon⸗ nenheit. Als er erfahren hatte, daß der Regent an einem gewiſſen Dage durch Linlithgow kommen ſollte, ſchlich er im Geheimen in ein Haus, das dem Erzbiſchof von St. Andreas gehoͤrte, und das einen hoͤlzernen Erker nach der Straße zu hatte. Bothwellhaugh hieng ein ſchwarzes Duch an die Wand des Gemachs, in welchem er lag, damit ſein Schatten von auſſen nicht geſehen werden moͤchte, und breitete eine Matratze uͤber den Fußboden, damit der Laut ſeiner Tritte von unten nicht gehoͤrt werden koͤnnte. Um ſeine Flucht zu ſichern, band er ein ſchnelles Roß in dem Garten hinter dem Hauſe an, und riß die Schwellenſteine von den Pfoſten der Gartenthuͤre nieder, um zu Pferde durch daſſelbe ſetzen zu koͤnnen. Auch verrammelte er die Vorderthuͤre des Hauſes, die ſich nach der Straße der Stadt oͤffnete, ſtark. Als er auf dieſe Art alles vorbereitet hatte, um ſeine Abſicht bis zu deren Vollfuͤhrung zu verhehlen, und nach geſchehener Ohat ſicher entfliehen zu koͤnnen, verſah er ſich mit einem geladenen Karabiner, ſchloß ſich in das einſame Zimmer ein, und erwartete die Ankunft ſeines Schlachtopfers.
Einer ſeiner Freunde gab Murray einen Wink uͤber die Gefahr, der er ſich ausſetze, wenn er durch die Straßen ei⸗ nes Platzes reite, in welchem er Feinde habe, und rieth ihm, die Stadt zu umgehen, oder wenigſtens ſchnell an der Woh⸗ nung vorbeizureiten, die beſonders verdaͤchtig war, da ſie den Hamiltonen gehoͤrte. Allein der Regent glaubte, der anem⸗ pfohlene Schritt wuͤrde einen Anſchein von Furchtſamkeit ha⸗ ben, und machte auf ſeinem Wege durch die vollgedraͤngte Straße Halt. Als er vor dem unheilvollen Balkone ankam,


