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achtet haben wuͤrde, weil er ſeine Quelle in dem Grolle eines Privatmanns hatte.
Nach der Schlacht von Langſide wurden ſechs von den Hamiltonen, die bei dieſer Gelegenheit den meiſten Eifer ge⸗ zeigt hatten, zum Dode verurtheilt, als des Hochverraths ge⸗ gen Jakob VlI. ſchuldig, weil ſie die Sache ſeiner Mutter vertheidigt hatten. Dieſer Urtheilsſpruch konnte auf wenig Gerechtigkeit Anſpruch machen, wenn man bedenkt, wie ſehr das Land zwiſchen die Anſpruͤche der Mutter und des Sohns getheilt war. Allein das Urtheil wurde nicht vollzogen, und die verurtheilten Perſonen wurden durch die Vermittlung des bekannten John Knox von dem Regenten begnadigt.
Einer von den Maͤnnern, welche auf dieſe Art begnadigt wurden, war Hamilton von Bothwellhaugh, ein Mann von wilder und rachſuͤchtiger Gemuͤthsart. Gleich andern in ſei⸗ ner Lage wurde er, durch den Verluſt ſeines Eigenthums be⸗ ſtraft, obſchon ſeines Lebens geſchont wurde. Sein Weib hatte ihm, als Mitgift, die Laͤndereien Woodhouſelee, in der Naͤhe von Roslin, zugebracht, und dieſe ſchenkte Murray ei⸗ nem ſeiner Guͤnſtlinge. Dieſer Menſch uͤbte das ihm verlie⸗ hene Recht ſo ſtrenge aus, daß er Hamilton's Frau ohne Kleidung und Schutz gegen die Wuth des Wetters aus ihrem Hauſe jagte. In Folge dieſer thieriſchen Behandlung wurde ſie wahnſinnig und ſtarb. Ihr Gemahl gelobte Rache, allein nicht gegen den wirklichen Urheber ſeines Ungluͤcks, ſondern gegen den Regenten Murray, den er als die urſpruͤngliche Quelle deſſelben, und in Folge ſeiner Familien⸗Vorurtheile, als den unrechtmaͤßigen Beſitzer der hoͤchſten Gewalt und den Unterdruͤcker des Namens und Hauſes Hamilton betrachtete. Es iß keinem großen Zweifel unterworfen, daß der Erzbiſchof


