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Adel hatten an dem Unternehmen Theil genommen, beſonders die maͤchtigen Grafen Weſtmoreland und Northumberland. Norfolk's Verſchwoͤrung wurde, hauptſaͤchlich durch Murray's Erklaͤrungen, der das ihm anvertraute Geheim niß ſchaͤndli⸗ cherweiſe verrieth, entdeckt und gegen ihn bewieſen. In Fol⸗ ge deſſen wurde er ergriffen, ins Gefaͤngniß geworfen, und wenige Monate nachher vor Gericht geſtellt und hingerichtet.
Allein vor dieſer Kataſtrophe empoͤrten ſich Northumber⸗ land und Weſtmoreland ſchnell, konnten aber ihr Unterneh⸗ men nicht mit dem erforderlichen Nachdrucke fortſetzen. Ihre Cruppen flohen ohne Schwertſtreich vor dem Heere, das die Koͤnigin Eliſabeth gegen ſie ausſchickte. Weſtmoreland fand einen ſichern Zufluchtsort bei den ſchottiſchen Graͤnzbewoh⸗ nern, die Maria's Sache beguͤnſtigten. Sie halfen ihm nach der Seekuͤſte fliehen, von wo er nach Flandern kam und in der Verbannung ſtarb. Richt ſo gluͤcklich war Northumber⸗ land. Ein Graͤnzbewohner, mit Namen Hektor Armſtrong von Harlaw, verrieth ihn dem Regenten Murray, der ſich zwar weigerte, ihn der Koͤnigin Eliſabeth auszuliefern, ihn aber in demſelben eiſernen Schloſſe Lochleben, welches kurz zuvor der Schauplatz der Gefangenſchaft Maria's geweſen war, gefangen hielt.
Alle dieſe Ereigniſſe befeſtigten Murray's Macht, und ſchwaͤchten den Muth der Lords, welche noch der andern Par⸗ tei anhiengen. Allein es geſchieht haͤufig, daß wenn die Men⸗ ſchen im ſicherſten Beſitze der Sache, welche ihnen Muͤhe und Anſtrengung gekoſtet hat, zu ſeyn glauben, ihre Lage ſich ploͤtzlich und ſonderbar veraͤndert. Dem Grafen von Mur⸗ ray ſtand ein Schlag bevor, den der hochmuͤthige Regent, wenn man ihm denſelben genannt haͤtte, wahrſcheinlich ver⸗


