Teil eines Werkes 
98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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ſtoͤrte faſt

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Als er ſeine Rede beendigt hatte, und waͤhrend die Ge⸗ müther der Zuhoͤrer noch durch die Wirkungen derſelben auf⸗ geregt waren, zog ein Moͤnch einen kleinen glaͤſernen Behaͤl⸗ ter, oder ein Sakramenthaͤuschen, hervor, das heilige Bilder enthielt, die er anzubeten die Umſtehenden aufforderte. Ein Knabe, der dabei ſtund, rief,dieß ſey grobe und gottlofe Abgoͤtterel. Der Prieſter, ſo unvorſichtig in ſeiner Leiden⸗ ſchaft, als unzeitig 3 ſeiner Andacht, verſetzte dem Knaben einen Streich; und der Knabe warf aus Rache einen Stein, der eines der Bilder eun Alsbald fing das ganze Volk an, Steine nicht bloß auf die Bilder, fondern auch nach den ſchoͤn bemalten ganſtem 8 werfen, und rießen endlich die Altäre nieder, verunſtaltete die Zierden der Kirche und jer⸗ as ganze Gebaͤnde. Dieſes Beiſpiel wurde an an⸗ dern Orten befolgt; und wir haben zu berauern, daß vie dle ſchöne Gebaͤude als Opfer der Wuth der niedern Staͤndt fie⸗ len, und entweder gaͤnzlich vernichtet, oder in geſtaltloſe Truͤmmerhaufen verwandelt wurden.

Die Reformatoren der beſſern Claſſen unterſtuͤtzten dieſe Ausſe Gelfungon iicht, obſchon das gem neine Volk, auſſer ſei⸗ ner natürlichen Neigung zu tumultuariſchen Handlungen, ei⸗ nige Urſache zu ſeinem 7

8 valtthaͤtigen Verfahren hatte. Ein großer Punkt, in welchem die Katholiken und Proteſtanten

von einander abwichen, beſtand darin, daß die erſtern die Kirchen als an und fuͤr ſich beilige blaͤtze betrachteten, deren Ausſchmuͤckung mit jeder Art architektoniſe cher Schoͤnheiten, eine hoͤchſt verdienſtliche Pflicht war. Die ſchottif chen Prote⸗ ſtanten dagegen betrachteten ſie als bloße Gehaͤude von Stein

und Lehm, die keinen beſondern Anſpruch auf Achtung hat⸗

ten, wenn der Goltesdienſt vpruͤber war. Die Verunſtaltung und Vernichtung der glaͤnzenden katholiſchen Klrches ſchien