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98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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48 verlaſſen fand, kehrte er nach Edinburgh zuruͤck, von ſeinem Volke entehrt und in der tiefſten Niedergeſchlage. theit.

Um die Einfaͤlle der Englaͤnder zu vergelten, und das Andenken an Fala Moor zu vertilgen, beſchloß der Koͤnig, daß ein Heer von 10,000 Mann in die weſtliche Graͤnze Eng⸗ lands einfallen ſolle. Er war unklug genug, ſeinen beſon⸗ dern Liebling Oliver Sinclair mit demſelben abzuſchicken, ob⸗ ſchon er mit den Prieſtern die Unpopularitaͤt des engliſchen Kriegs theilte, und dem Adel als einer von denen, welche die koͤnigliche Gunſt zu ihrem Nachtheile an ſich zogen, hoͤchſt verhaßt war.

Das Heer hatte gerade den engliſchen Boden an einem Orte mit Namen Solway⸗Moor betreten, als dieſer Oliver Sinclair auf die Schilder der Soldaten erhoben wi irde, um dem Heere eine Urkunde vorzuleſen, die Lord Maxwell zum Befehlshaber der Expedition ernannte. Aber Niemand zwei⸗ felte, daß Oliver Sinclair ſelbſt zum Oberbefehlshaber er⸗ nannt worden war; und da er allgemein verhaßt und verach⸗ tet war, gerieth das Heer augenblicklich in einen Zuſtand

der groͤßten Verwirrung. Vier oder fuͤnfhundert Graͤnzbe⸗

wohner, von Thomas Dacre und John Musgrave befehligt, bemerkten dieſes Schwanken, und griffen die zahlreichen Schwadronen des ſchottiſchen Heers an. Die Schotten flohen ohne einen Schwerdtſtreich. Eine Menge Edelleute ließen

ſich lieber zu Gefangenen machen, als daß ſie Zeugen des

Mißvergnuͤgens ihres getäuſchten Fuͤrſten ſeyn wollten.

Der ungluͤckliche I Jakob war ſeit einiger Zeit durch ver⸗ ſchiedene Ungluͤcks zwei Soͤhne und die Schande des Abfalls bei Fala hatten ei⸗ nen tiefen Eindruck auf ſeinen Geiſt gemacht, und quaͤlten ihn

sfaͤlle heimgeſu cht worden. Der Tod ſeiner