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11 einer Sprache an, die Jakob nie vergaß noch verzieh;— „Eure Gnaden duͤrſen nicht glauben, daß Sie uns entkom⸗ men werden,“ ſagte dieſer wilde Krieger—„wenn unſere Feinde Sie auf der einen Seite, und wir auf der andern ge⸗ packt haͤtten, ſo wuͤrden wir Sie lieber in Stuͤcke zerreißen,
als Sie fahren laſſen.“
Nun erhielt man von dem Schlachtfelde die Nachricht, daß Lennor geſchlagen worden ſey, und Angus den Sieg da⸗ von getragen habe. Der junge König, beſtuͤrzt über die Nachricht, trieb jetzt ſeine Begleiter zu eben ſo großer Eile an, als er fruͤher ihren Marſch zu verzoͤgern geſucht hatte. Er forderte ſie auf, dem Blutbade Einhalt zu thun, und beſonders Lennox' Leben zu retten. Sir Andreas Wood, ei⸗ ner von den Mundſchenken des Koͤnigs, kam noch zeitig genug auf dem Schlachtfelde an, um den Grafen von Glencairn zu retten, der auf einem guͤnſtigen Terrain noch tapfer focht, sbſchon er kaum noch 30 Mann unter ſich hatte. Wood brachte ihn wohlbehalten aus dem Schlachtfelde. Allein Len⸗ noy, fuͤr deſſen Sicherheit der Koͤnig ſo ſehr bangte, war nicht mehr unter der Zahl der Lebenden. Er war kaltbluͤtig von jenem blutdärſtigen Manne, Sir Jakob Hamilton von Draxhane, der ihn dem Laird von Pardiyan, dem er ſich er⸗ geben hatte, entriß, erſchlagen worden. Dieſe That ſchien aus der thieriſchen Natur des Thaͤters zu entſpringen, der ein ſolches Vergnuͤgen am Blutvergießen fand, daß er die Ge⸗ ſichter vieler Gefangenen eigenhaͤndig zerfetzte. Arran, der Vater dieſes wilden Mannes, beweinte das Schickſal des Lennox, der ſein Neſſe war, bitter. Man fand ihn in troſt⸗ loſer Gemuͤthsſtimmung neben dem Leichname, uͤber den er ſeinen ſcharlachenen Rock ausgebreitet hatte.„Der kuͤhnſte,


