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uͤberzeugt geweſen, daß er den Kuͤrzern bei ſeinem Rechtsſtrei⸗ te ziehen werde, und,“ fuͤgt er hinzu,„obſchon Angus durch das Land reiste, unter dem Vorwande: Diebe, Raͤuber und Moͤrder zu beſtrafen, ſo gab es doch keine ſo großen Uebel⸗ thaͤter, als diejenigen, welche in ſeiner eigenen Geſellſchaft ritten.“
Dem Koͤnige, der jetzt vierzehn Jahre alt war, mißfiel der Zwang ſehr, dem Angus ihn unterwarf, weswegen er ſich von ſeiner Vormundſchaft frei zu machen ſuchte. Seine Mutter hatte einen natuͤrlichen Einfluß auf ihn, und auch dieſer wurde zum Nachtheile des Grafen ausgeübt. Der Graf von Lennox, ein weiſer und verſtaͤndiger Edelmann, und mit dem Koͤnige nahe verwandt, ſuchte ſeine Abneigung gegen die Douglas ebenfalls zu naͤhren und zu vergroͤßern, und es wurden Plane in Vorſchlag gebracht, die Verſon des Koͤnigs den Haͤnden des Grafen von Angus zu entreißen gus war im Beſitze der hoͤchſten Gewalt ſo ſtark befeſtigt, daß ſeine Macht nur durch Waffengewalt zerſtoͤrt werden konnte, und es war nicht leicht, eine ſolche gegen einen ſo maͤchtigen und ſo kriegeriſch geſinnten Mann aufzubringen.
Endlich ſcheint man den Entſchluß gefaßt zu haben, ſich der Dienſte des Sir Walter Scott von Bucceleuch zu bedie⸗ ten, eines Mannes von groſſem Muthe und militaͤriſchem Talente, des Haupts eines zahlreichen und maͤchtigen Stam⸗ mes, der zudem an der Graͤnze in großem Anſehen ſtand. Er war fruͤher der Freund des Angus geweſen, und hatte ſo⸗ gar die Mauern von Edinburgh mit einer großen Abtheilung ſeines Stammes erſtiegen, um der Partei des Grafen in die⸗ ſer Stadt die Oberhand zu verſchaffen. Allein ſeitdem hatte er ſich mit Lennox verbunden, deſſen Eingebungen ihn in
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