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(welche am Ende der Tafel safsen) gelacht und gescherzt hatte, konnte nun nach aufgehobener Mahlzeit seinen Platz verlassen. Er näherte sich dem Oberst Claverhouse, und ersuchte zugleich seine Nichte, ihn jenem besonders vorzustellen. Sein Name und seine Denkart waren so bekannt, daſs die beyden Kriegsmänner einander mit Aus- drücken gegenseitiger Hochachtung begrüſsten. Edithe sah mit klopfendem Herzen ihren alten Oheim mit seinem neuen Bekannten in eine Fensterwölbung des Saals treten. Sie bewachte ihre Unterredung mit unablässigen ängstlichen Blicken, und da die Unruhe ihrer Seeie ihre Beobachtung schärfte, so konnte sie aus den Ge- behrden, welche das Gespräch begleiteten, den Gang und den Erfolg der Verwendung fär Hein- rich Morton errathen.
Anfangs zeigte das Gesicht des Obersten jene
offne, bereitwillige Höflichkeit, die, noch cehe
sie zu wissen verlangt, von welcher Art die ge- forderte Gefälligkeit seyn soll, zu sagen scheint, dafs der Gebetne sich glücklich fühlt, den Bit- tenden verbinden zu können. Doch im Verlauf der Unterredung ward die Stirn des jungen Krie- gers immer finstrer und strenger, und seine Züge, obwohl sie noch immer den Ausdruck höflicher Mäſsigung behielten, sprachen nach und nach nur Härte und Unerbittlichkeit aus. Wenigstens sah Edithens erschreckte Einbildungskraft nichts


