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welchen Vortheil eine schöne junge Frau einem Manne einräumt, wenn sie ihm gestattet, ihr eine Verbindlichkeit aufzulegen. Und sie würde noch weniger geneigt gewesen seyn, den Lord Evandale um eine Gefälligkeit zu bitten, da die Klatschschwestern von Clydesdale ihn aus Ur- sachen, die wir späterhin angeben werden, zu ihrem Freyer machten, und da sie sich nicht verhehlen konnte, dafs es nur einer sehr kleinen Aufmunterung bedurft hätte, Vermuthungen einen Grund zu geben, der ihnen bisher ermangelt hatte. Dies mufste sie um so mehr fürchten, da, im Fall einer förmlichen Erklärung, Lord Evandale hoffen durfte, durch den Einflufs ihrer Crofsmutter und ihrer übrigen Freunde unter- stützt zu werden, und da sie Bitten und Befehlen nichts hätte entgegensetzen können, als eine Neigung, die zu gestehen, wie sie wuſste, eben so gefährlich, als nutzlos war. Sic beschlofs da- her, den Erfolg von ihres Oheims Verwendung abzuwarten, und wenn diese vergeblich sey, was sie aus den Blicken oder Worten des offenherzi- gen alten Kriegsmannes bald zu erkennen hoffte, als das letzte Mittel Evandales Neigung für sie zu Mortons Gunsten zu benutzen.
Ihr GCemüth sollte nicht lange über den Erfolg von ihres Oheims Verwendung in Zweifel bleiben.
Major Bellenden, der bey Tische den Wirth gemacht, und mit den kriegerischen Gästen
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