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«Ey nun, gnädige Frau, ich glaube wohl, einige hätten mich gern zu ihrem Hegereiter ge- macht, weil ich ein ziemlich guter Schütze bin; einige hätten mich wohl als ihren Mörder dingen mögen, weil ich mein Schwert zu führen ver- stehe, und hier und da war Einer, der, wenn er gerade keine bessere Gesellschaft hatte, auch mich wohl zu seinem Zechbruder gemacht hätte, weil ich meine drey Flaschen Wein ausstechen kann.— Aber ich weiſs nicht, wie's kommt, mufs ich zwischen Dienst und Dienst bey meinen Verwandten wählen, so halte ich doch den mei- nes Vetters Karl für den anständigsten von allen, wenn der Lohn auch nur geringe ist, und die Livrey eben nicht glänzend.“
«Es ist Schimpf und Schande,“ erwiederte Frau Margareihe. Warum wendet Ihr Euch nicht an Seine Majestätb Es müſste den König wundern, wenn er hörte, dafs ein Spröſsling seines erlauch- ten Hauses»——
«Verzeiht, gnädige Frau,“ ſiel der Wacht- meister ein;«ich bin ein Soldat, und gerade heraus mit der Sprache; daher werdet Ihr mich entschuldigen, wenn ich sage:«Seine Majestät ist mehr beschäftigt, selbst Spröfslinge zu setzen, als die zu ernähren, die seines-Groſsvaters Groſs- vater gepflanzt hat“ 8
«Nun gut, Herr Stuart,“ versetzte Frau Mar- garethe;«aber eins miſst Ihr mir versprechen:


