185⁵ gnädige Frau, des Franz Stuart, dem Jakob I., welcher Geschwisterkind mit ihm war, den Titel Bothwell gab, den jetzt mir meine Waffengefähr- ten als Beynamen geben. Er brachte ihm am Ende nicht mehr Vortheil, wie mir.“
In der Thatb» sagte Frau Margarethe mit lebhafter Theilnahme und Ueberraschung. Ich habe allerdings stets gehört, daſs der Enkel des letzten Grafen in dürftigen Umständen sey, aber ich konnte nicht denken, daſs er so tief im Dienste stände. Welches Miſsgeschick hat Euch bey solchen Verbindungen dahin gebrachtb—
«Nicht viel, was dem gewöhnlichen Weltlaufe entgegen wäre, gnädige Frau,“ entgegnete Both- well, die Frage beantwortend, ehe sie einmal ausgesprochen war.«Ich habe meine glücklichen Augenblicke gehabt, so gut wie Andere, habe mit Rochester gezecht, mit Buckingham am Spiel- tisch gesessen, und bey Tangiers an Sheffield's Seite gefochten. Aber mein Glück war nie von Dauer; ich konnte aus meinen lustigen Brüdern nie nittzliche Freunde machen. Vielleicht,“ setzte er mit einiger Bitterkeit hinzu,«merkte ich nicht hinlänglich, wie sehr der Abkömmling der Schottischen Stuarte geehrt wurde, indem er zu den Schmausereyen der Wilmof's und Villier's gezogen ward.“
«Aber Eure Schottischen Freunde, Herr Stuartp Eure so zahlreichen als mächtigen Verwandten b⸗
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