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der Cottes und des Königs Frieden bricht, und uns Alle dadurch in Unruhe versetzt.“
Der junge Mensch ist allerdings unvorsichtig gewesen,“ sagte Sir Arthur, aindeſs, dächt' ich, wäre man ihm doch insofern Dank schuldig, als er den verdächtigen Character des jungen Lovel enthüllt hat.*
Verdächtigen Character? Er ist nicht verdäch- tiger, als sein eigener Der junge Mann war zwar ein wenig halsstarrig und unbesonnen, und wei- gerte sich, auf Hektors nicht eben höfliche Fragen Lu antworten— das ist aber auch Alles!— Glau- ben Sie mir, Sir Arthur, Lovel weifs seine Ver- trauten besser zu wählen, und Sie, Fräulein War- dour— sechen Sie mich nur immerhin an, allein es ist doch wahr! In meinem Busen hat er das Geheimnifs seines Aufenthalts in Fairport ausge- schüttet, und was mich betrifft, so werd' ich nichts unversucht lassen, ihm bey dem Verfolgen des Zweckes, den er sich vorgesetzt hat, behulf- lich zu seyn.“*
Bey dieser freymiüthigen Erklärung von Seiten des Alterthumsforschers, wechselte Fräulein War- dour mehr als einmal die Farbe, und traute kaum ihren eigenen Ohren. Niemand konnte sich zu ei- nem Vertrauten in einer Liebesangelegenheit— und dafür mufste sie doch das genannte Geheim- nifs halten, weniger schicken, als gerade Old- buck, und sie konnte sich nicht genug wundern
und zugleich ärgern über die seltsame Verkettung


