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nur ist der Kutscher in dem einen Falle betrun- ken, in dem andern eingeschlafen. Was sagt Cicero: Si insanorum visis, fides non est haben- da, cur credatur somnientium visis, quae mullo etiam perturbatiora sunt, non intellige— wenn man den Träumen der Wahnsinnigen nicht glau- ben darf, so begreif' ich nicht, warum man den Träumen der Schlafenden glaubt, die doch bey weitem verwirrter sind.*
«Ganz recht, aber Cicero sagt auch, daſs wer den ganzen Tag damit zubringe, den Wurſfspieſs zu werfen, müsse doch zuweilen das Ziel treffen, und so möchten sich doch unter dem Schwarme nächtlicher Traumbilder einige finden, die mit künftigen Ereignissen in einem gewissen Zusam- menhange ständen.“
«Das heifst mit andern Worten: Sie haben nach Ihrer weisen Meynung das Ziel getroflen? Lieber Himmel, wie sich die Welt der Thorheit hingibt! Nun, ich will einmal die Traumdeutung gelten lassen— will an die Auslegung von Träu- men glauben, und sagen: es sey ein neuer Da- niel aufgestanden, sie zu erklären, wenn Sgie mir zuvor beweisen können, dafs Ihr Traum sie zu einem verständigen Betragen hingewiesen habe.“*
„Nun, so sagen Sie mir,“ entgegnete Lovel, awarum ich denn während meiner Unentschlos- senheit, ob ich ein vielleicht unbedachtsam be- gonnenes Unternchmen aufgeben solle, in der


