Teil eines Werkes 
34. Bändchen, Die Presbyterianer : dritte der Erzählungen meines Wirths : 1. Theil (1823) Tales of my landlord
Entstehung
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dafs das geschehen würden Vielleicht nicht einmal zwischen Lichtmefſs und Weihnachten- Und wenn ich Alles so sauber um mich hätte, wie Euer Vater selbst, so könnt' ich's doch nicht aushalten, immer an einem Orte zu Dleiben, und immer dieselben Balken und Querhölzer, eine Nacht wie die andere, über meinem Kopfe zu sehen. Dann hab' ich aber auch so meine wunderliche Laune, die sich für einen herumzie- henden Bettler, auf dessen Worte Niemand Acht gibt, allenfalls pafst. Nun hat der Herr Ritter aber auch so seine eigene seltsame Art und Weise. Liefs' ich darüber einmal meinem Scherz und Spott freyen Lauf, so würdet Ihr zürnen, und ich wär' im Stande, mich zu hängen.

«O, Ihr sollt alle mögliche Freyheit haben,» versetzte Isabella;«ein ordentliches Leben würde gut für Euch seyn bedenkt Euer Alter.

«Je nun, damit hat's noch keine Noth. Bin ich doch noch gestern rüstig genug gewesen, und geschmeidig, wie ein Aal. Sagt, was würde die ganze Gegend anfangen, wenn der alte Adam Ochiltree fehlte, der die Neuigkeiten und Ge- schichten von einem Gute zum andern trägt, den Mädchen Pfeſferkuchen mitbringt, den Jungen ihre Geigen ausbessert, und den Weibern ihre Pfannen flickt, und Schwerter von Binsen und Grenadiermützen für die Kinder macht, und Fliegenwedel für die Gutsherren, und sich darauf