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das Meer zicht sich, wie ein geschlagener Feind, von eben dem Boden zurück, auf dem es vorige Nacht zum Kampfe aufforderte.“
Mit diesen Worten ging Oldbuck als Wegweiser voran. Auf den Dünen standen die Hütten eini- ger Fischer, deren Boote, die weit auf das Ge- stade gezogen waren, den Geruch des in der glü- henden Sonne zerschmolzenen Pechs nebst den Ausdünstungen des Abfalls der Fische verbreite- ten, so wie anderer widrigen Dinge, die man gewöhnlich in der Nähe der Schottischen Hütten findet.
Ungestört von diesem abscheulichen Dunst- kreise, saſs eine Frau, von mittlern Jahren, mit einem Cesichte, das unzähligen Stürmen Trotz geboten zu haben schien, vor der Thür einer Hütte, und flickte ein Netz. Ein eng um den Kopf ge- wundenes Tuch und ein alter Mannsrock, gaben ihr ein männliches Ansehen, das ihre kräftige, hohe Gestalt und rauhe Stimme noch vermehrte.
«Was begehren Eure Gnaden für heute,“ sprach oder schrie sie vielmehr Oldbuck zu.«Frische Schellfische und Weifslinge? Eine Steinbutte oder einen Seehasen P“
«Was soll denn die Steinbutte und der Sechase kostenb „ Vier Schillinge und sechs Pence Silbergeld,* versetzte die Najade.


