Teil eines Werkes 
34. Bändchen, Die Presbyterianer : dritte der Erzählungen meines Wirths : 1. Theil (1823) Tales of my landlord
Entstehung
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«Und eben deshalb doppelt verbunden, Höf- lichkeit zu erweisen, wie mir dünkt. Aber ver- zeihen Sie, dafs ich ein Wort nenne, das viel- leicht nur für einen Sammler von Alterthümern paſst. Ich bin einer aus der alten Zeit

Wo mancher Stutzer Meilenweit ritt,

In aller Demuth anzufragen,

Ob etwa auf dem letzten Ball

Seine Schöne den Schnupfen davon getragen.*

«Nun wenn» sagte Lovel,«wenn Sie den- ken, daſs man's erwartet; indeſs ich glaub' doch, es wäre besser, ich bliebe hier.

«Nein, nein, lieber Freund; ich bin nicht so altmodischer Art, daſs ich Sie zu etwas treiben möchte, das Ihnen unangenehm ist. Ich merke wohl, es gibt hier eine gewisse remora irgend eine Ursache des Aufschubs, irgend ein Hinder- niſs, wonach ich kein Recht habe zu fragen. Viel- leicht sind Sie auch noch müde, und da will ich schon etwas finden, um Sie geistig zu unterhal- ten, ohne daſs Sie Ihre Beine anstrengen dürfen. Ich liebe selbst die heftigen Anstrengungen nicht. Ein Spaziergang im Carten einmal des Tags ist Bewegung genug für ein denkendes Wesen. Nur ein Narr oder ein Fuchsjäger verlangt mehr. Was nehmen wir denn nun gleich vorb Meine Abhandlung über die Lagerkunstb Nein, das spa- ren wir uns für den Nachmittag auf. Oder soll