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Woodbourne zurückzukehren. Sie ſind aber zu Fuße.“—„O, wenn der junge Laird mein Pferd nehmen wollte!“—„Oder mei⸗ nes,“—„Oder meines,“ riefen ein halb Dutzend Stimmen— „Oder meines; er kann damit drei Meilen die Stunde ohne Peit⸗ ſche und Sporn traben, und es gehört dem jungen Laird von dieſem Augenblick, als Herrengebühr, wie man es von jeher nannte.— Bertram nahm das Pferd endlich als Lehen, und ſagte der verſam⸗ melten Menge ſeinen Dank für ihre guten Wünſche, worauf wieder mit Jubelgeſchrei geantwortet wurde.
Während der glückliche Eigenthümer einen Burſchen anwies, „den neuen Sattel zu holen,“ ein Andrer,„das Thier ein Biß⸗ chen glatt zu bürſten,“ ein Dritter,„hinunter zu laufen und Dan Dunkieſon's ſtählerne Steigbügel zu borgen,“ wobei er zugleich ſein Bedauern ausdrückte,„daß da keine Zeit übrig ſei, das Vieh zu füttern, damit der junge Laird ſeine Kraft deſto beſſer kennen lernen möchte,“— ging Bertram, den Geiſtlichen am Arm neh⸗ mend, in das Gewölbe, und ſchloß die Thür hinter ſich zu. Schwei⸗ gend ſchaute er einige Minuten auf Meg Merrilies Körper, der vor ihm lag, mit den Zügen, noch markirter durch den Tod, aber noch immer den ernſten, kräftigen Charakter verrathend, mit dem ſie im Leben ihre Herrſchaft als wilde Herrin des geſetzloſen Volkes be⸗ hauptet hatte, unter welchem ſie geboren war. Der junge Krieger trocknete die Thränen, die ihm unwillkürlich in's Auge drangen, als er die Reſte derjenigen ſah, die als Opfer ihrer Treue gegen ihn und ſeine Familie geſtorben war. Darauf ergriff er des Geiſt⸗ lichen Hand und fragte feierlich, ob ſie fähig geweſen ſei, ſei⸗ nen Gebeten die Aufmerkſamkeit zu ſchenken, die einem Sterben⸗ den zieme.
„Werther Herr,“ ſagte der gute Pfarrer,„ich hoffe, dies arme Weib hatte noch Beſinnung genug, um den Inhalt meiner Gebete zu fühlen und Theil daran zu nehmen. Aber wir wellen beſcheiden


