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Theilen des Reichs fort, bis die Periode zu Ende ging, während welcher ſeine Lebensdauer mit Gewißheit als ungefährdet prophe⸗ zeit war. Endlich, während er eben vor einem zahlreichen Publi⸗ kum ſeine Taſchenſpielerkünſte trieb, verloren die Hände, deren Gewandtheit ſo oft den ſchärfſten Beobachter getäuſcht hatte, plötz⸗ lich ihre Kraft, die Karten entſanken denſelben, und er fiel vom Schlage getroffen nieder. In dieſem Zuſtande ſchmachtete der Künſtler zwei Jahr lang, nach deren Verlauf ihn endlich der Tod er⸗ löſte. Man ſagt, das Tagebuch dieſes modernen Aſtrologen werde bald der Oeffentlichkeit übergeben werden.
Das Factum, wenn anders der Wahrheit getreu berichtet, iſt eine jener ſeltſam zutreffenden Erſcheinungen, welche zu Zeiten vorkommen und von der gewöhnlichen Erwartung völlig abwei⸗ chen; ohne ſolche Unregelmäßigkeiten würde jedoch das menſchliche Leben den Sterblichen, die in die Zukunft ſpähen, nicht den Ab⸗ grund undurchdringlicher Dunkelheit zeigen, den es ihnen nach des Schöpfers Willen bieten ſollte. Träfe jegliches Ding nach der ge⸗ wöhnlichen Folgereihe der Ereigniſſe zu, ſo würde die Zukunft den Regeln der Arithmetik unterworfen ſein, wie die Chancen des Spiels. Aber außerordentliche Ereigniſſe und wunderbare Schick⸗ ſalsfälle trotzen den Berechnungen des Menſchen und hüllen das, was die Zukunft bringen ſoll, in tiefes Dunkel.
Der obigen Anekdote mag hier eine zweite noch neuere folgen. Der Verfaſſer ward neuerdings mit einem Briefe von einem Herrn beehrt, welcher tief in jene Myſterien eingeweiht iſt und es freund⸗ lich übernahm, die Nativität des Schreibers des Guy Mannering zu berechnen; Es war jedoch unmöglich die nöthigen Data zur Conſtruction eines Horoskopes zuſammenzubringen, wenn der be⸗ treffenden Perſon auch überhaupt daran gelegen hätte, weil alle die⸗ jenigen, welche allein Tag, Stunde und Minute hätten angeben können, längſt nicht mehr auf der Erde wandelten.
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