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„Iſt es möglich, daß eine einzige Schlacht die Macht
eines ſo angeſehenen Fürſten gebrochen haben ſoll?« fragte Arthur.
„Keineswegs,“ erwiederte ſein Vater,„der Verluſt bei Granſon war groß, dabei aber doch bei den Mit⸗ teln, welche das Herzogthum beſitzt, nicht ſehr fühlbar. Aber Karls Muth, wenigſtens ſeine kluge Vorſicht, ſind der Erbitterung über eine Niederlage gewichen, die er durch Feinde erlitt, welche er verachtete, und durch einige Haufen ſeiner Gewappneten vertilgen zu können glaubte. Dabei iſt er trotziger und eigenmäch⸗ tiger geworden, als jemals, hört nur diejenigen an, die ihm ſchmeicheln, und wie man mit allem Grund glauben darf, verrathen, und hegt Verdacht gegen die Wenigen, die ihm heilſamen Rath ertheilen. Ich ſelbſt habe ſein Mißtrauen emgfunden. Du weißt, ich wei⸗ gerte mich, gegen die Schweizer, deren Gaſtfreundſchaft ich genoſſen, die Waffen zu tragen, und er ſah hierin keinen Grund, warum ich ihn nicht auf dem Marſche begleiten ſollte. Seit der Niederlage bei Granſon habe ich eine auffallende, plötzliche Veränderung bemerkt, die in den Einflüſterungen des Grafen Campo⸗ Baſſo und großentheils auch in dem beileidigten Stolze des Her⸗ zogs ihren Grund haben mag, der es nicht gerne ſehen mochte, daß ein Unbefangener in meiner Lage und mit meinen Grundſätzen Zeuge des ſeinen Waffen angethanen Schimpfes ſeyn ſollte. Er ſprach in meiner Gegenwart von lauen Freunden, die neutral bleiben wollen, und ſagte, wer nicht für ihn ſey, der ſey wider ihn, ſo daß


