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und der Schimmer ihrer Fackeln verſchwunden, nahm der Graf ſeinen Sohn am Arme, und führte ihn ſchwei⸗ gend in einen kleinen Hof hinter dem Gebäude, wo ſie nun allein waren. Einige Minuten ſchwiegen ſie, denn Beide, beſonders der Vater, waren tief ergriffen. End⸗ lich hob der Graf an:„Alſo ſo mußteſt Du enden, kö⸗ nigliche Frau! Hier ſinken mit Dir alle Entwürfe ins Nichts zurück, für die wir unſer Leben einſetzten! Das entſchloſſene Herz hat aufgehört zu ſchlagen, der kühne Geiſt iſt dahin, und was nützt's, daß die Glieder noch Leben und Bewegung haben? Möge der Himmel Dir deine Tugenden vergelten, Deine Verirrungen vergeben! Beide gehörten dem Range an, den Du begleiteteſt, und haſt Du auch im Glücke die Segel zu hoch geſpannt, ſo wußteſt Du dagegen den Stürmen des Unglücks kühn zu trotzen, und mit Entſchloſſenheit ſie zu tragen.— Der Knoten hat ſich gelöst, mein Sohn, unſere Rol⸗ len ſind zu Ende.“
„So wollen wir gegen die Ungläubigen kämpfen, Va⸗ ter,“ ſagte Arthur mit einem kaum hörbaren Seufzer.
„Nein,“ verſetzte der Graf, vich muß zuvor wiſſen, ob Heinrich von Richmond, der Erbe des Hauſes Lan⸗ eaſter, meiner Dienſte nicht bedarf. Mit dieſem Schmuch, der, wie Du mir ſchriebſt, auf ſo ſeltſame Weiſe ver⸗ loren und wieder gefunden wurde, kann ich ihn viel⸗ leicht auf eine Art unterſtützen, die mehr Werth für ihn hat, als unſere beiderſeitigen Dienſte. Ins Lager des Herzogs von Burgund aber kehre ich nicht zurück, denn von ihm iſt keine Hülfe zu hoffen.
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