43 der Leichenfeierlichkeiten übertrug ſie Arthur, mit dem ausdrücklichen Verlangen, daß die in England üblichen Formen dabei beobachtet werden ſollten. Dieſe letzte Verfügung war in einem Zuſatze, am Tage ihres To⸗ des geſchrieben, enthalten.
Ohne Zeitverluſt ſchickte Arthur Thiébault an ſeinen Vater mit einem Briefe, worin er ihm Alles, was ſich ſeit ſeiner Ankunft in Aix begeben hatte, und na⸗ mentlich Margarethens Tod, mittheilte, und ihn um weitere Verhaltungsmaßregeln bat, weil ihn die Zu⸗ rüſtungen zu dem Leichenbegängniſſe noch längere Zeit in Aix feſthalten würden.
René ertrug den Schlag, der ihn durch den Tod ſeiner Tochter betroffen hatte, ſo leicht, daß er ſchon zwei Tage darauf mit der Anordnung des Leichenzuges und Dichtung eines Liedes ſich beſchäftigte, das nach einer von ihm geſetzten Weiſe zu Ehre der Verſtorbenen geſungen werden ſollte, die er mit den Göttinnen der Mythologie, mit Judith, Debora und andern heiligen Frauen verglich. Sobald der erſte Ausbruch des Schmer⸗ zes vorüber war, drang ſich René der Gedanke auf, daß durch Margarethens Tod ein politiſcher Knoten, den zu löſen ihm ſchwer geworden wäre, zerſchnitten wurde, und er nun offen die Partei ſeines Enkels ergreifen, und ihn unterſtützen konnte, ſo weit es ſeine geringen Mittel erlaubten. Nachdem Ferrand den Segen ſeines Großvaters mit einer für ſeine Angelegenheiten nicht unbedeutenden Geldſumme empfangen hatte, kehrte er


