39 denkend, ſteigt pfeifend die Treppe herauf. Wir tren⸗ nen uns bald, und dieß wird, denke ich, eine Er⸗ leichterung fuͤr ihn ſeyn. Ruͤſtet Euch zum Banket und dem Tanze, zum laͤrmenden Unſinn, vor Allem aber macht Euch bereit, mit dem Grauen des Tages Aix zu verlaſſen.“
Von der Koͤnigin entlaſſen, gab Arthur zuerſt Thiébault die Weiſung, alle Anſtalten zur Abreiſe zu treffen, und bereitete ſich dann auf den feſtlichen Abend vor.
So Wenige auch darum wußten, wie ſtoͤrend die Ankunft des Herzogs von Lothringen und die von ihm mitgebrachten Nachrichten in die Plane Marga⸗ rethens eingriefen, ſo war doch allgemein bekannt, daß die Königin und ſeine Mutter Yolande nie in gutem Vernehmen mit einander geſtanden waren, und ſo ſah ſich der Prinz am Hofe ſeines Großvaters an der Spitze einer zahlreichen Parthei, der das ſtolze Weſen ſeiner Muhme mißfiel, und ihre Schwermuth, ſo wie ihre Verachtung gegen den freien und heitern am Hofe herrſchenden Ton nicht zuſagen wollte. Ueberdieß war Ferrand ein junger hübſcher Mann, und kam eben als Sieger von einem Schlachtfelde, wo er mit Ruhm ge⸗ fochten, und unüberſteiglich ſcheinende Hinderniſſe über⸗ wunden hatte. Daß er Aller Blicke auf ſich zog, und Arthur, als Anhänger der verhaßten Königin, völlig in Schatten trat, war daher eine nothwendige Folge des Verhältniſſes, in welchem er zu dieſer ſtand. Was aber Arthür's Eigenliebe am empfindlichſten wehe that⸗
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