38 er genug ungluͤckliche Anhaͤnger unſers Hauſes, die aͤrmer ſind, oder weniger bedenklich.“
„Ich habe Euch noch einen Umſtand mitzutheilen,“ ſagte Arthur, und erzaͤhlte die Geſchichte vom Grafen Albert von Geierſtein und ſeiner Verkappung als Karmelitermoͤnch.
„Seyd Ihr ſo toͤricht,“ fragte die Koͤnigin,„zu glauben, dieſer Mann werde von hoͤheren Maͤchten bei ſeinen ehrgeizigen Planen und ſeinen ſchnellen Reiſen unterſtuͤtzt?«
„Nein Madame, aber man ſagt ſich in die Ohren der Graf Albert, oder der Prieſter von St. Paul, ſey eines der Haͤupter der geheimen Geſellſchaften in Deutſchland, die ſelbſt von Fuͤrſten gefuͤrchtet werden.“
Mag er ein Zauberer ſeyn, oder zu dieſen Meuch⸗ lern gehoͤren,“ erwiederte die Koͤnigin,„ſo danke ich
ihm, daß er mich von meinem Vorhaben abhielt, meinen greiſen Vater zur Abtretung der Provence zu bewegen, wodurch Rensé, ſo wie die Sachen jetzt ſtehen, ſeine Beſitzungen verloren hätte, ohne daß dadurch unſere Unternehmung gegen England gefoͤr⸗ dert worden waͤre.— Noch einmal: mit Tagesan⸗ bruch macht Euch auf den Ruͤckweg, und ſagt Eurem Vater, er ſoll fuͤr ſich ſelbſt ſorgen, ohne weiter an mich zu denken. Die Bretagne, wo der Erbe des Hau⸗ ſes Lancaſter ſich aufhaͤlt, iſt die ſicherſte Freiſtaͤtte fuͤr die wackerſten ſeiner Anhaͤnger. Doch— ich hoͤre
die Jagd zuruͤckkommen, und der bloͤdſinnige Alte, der wichtigſten Ereigniſſe dieſe Tages nicht mehr ge⸗


