10 aber, vor dem„tiefſinnigen Denker“ ſich fürchtend, oder im Zweifel über ſeinen Rang, hinzu:„wenn meine Mutter es erlaubt.“
„Eure Mutter, Fräulein,“ verſetzte die Königin, „wird, hoffe ich, an einem Kavalier nichts auszuſetzen haben, den Euch Margarethe von Anjou beigeſellt. Glückliche Jugend,“ ſetzte ſie ſeufzend hinzu, als das ſchöne Paar ſich unter die Tanzenden miſchte,„glück⸗ liche Ingend, die ſelbſt auf dem rauheſten Pfade Blu⸗ men pflücken kann!
alithi aber hielt ſich den ganzen Abend ſo wohl,
ß die ſchöne Gräfin nur bedauerte, daß der hübſche
3 dena Mann in den balten Schranken der Höflichkeit
blieb, welche die Negeln der feineren Umgangsſitte mefchrlrn 1
11 11976
XXXI.
2 Ich bin entſchloſſen, „Von miv zu thun den koͤniglichen Prunk, In Niedrigkeit die Hoheit zu verkehren, 24 9 Bum Untexthan die ſtolze Majeſtaͤt. ie 3 ee⸗, Shakespeare.
—
Eine Scene ernſterer Art eröffnete den nächſten Tag. König René hatte nicht vergeſſen, den Plan zu den Vergnügungen des Tages zu entwerfen, als Margare⸗ the ſich zu feinem großen Mißvergnügen Gehör bei


