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und VBeiſtand verſagt wird. Die Umſtaͤnde meines Vaters hindern mich, ſogleich einen feſten Entſchluß zu faſſen. Handelte es ſich nur um meine eignen Anſpruͤche an dieſes Saͤngervolk, ſo gaͤbe ich ſie ge⸗ gen die Hoffnung, einmal noch nach England den Fuß zu ſetzen, willig hin, wie ich dieß eitle Sinnbild des koͤniglichen Rangs, den ich verloren, den Winden uͤberlaſſe.«
Bei dieſen Worten nahm ſie die ſchwarze Feder und die Roſe aus ihren Haaren, und warf ſie mit wilder Geberde vom Balkone. Der Wind faßte ſie, und entfuͤhrte die Feder ſchnell den Blicken; aber waͤhrend Arthur ſie unwillkuͤhrlich mit den Augen ver⸗ verfolgte, warf ein entgegengeſetzter Windſtoß die Roſe gegen ſeine Bruſt zuruͤck, ſo daß es ihm leicht war, ſie zu faſſen.
„Gluͤck zu! koͤnigliche Herrin,« rief er, ihr die deu⸗ tungsvolle Blume zuruͤckgebend,„der Sturm bringt das Zeichen des Hauſes Lancaſter der rechtmaͤßigen Beſitzerin wieder.«.
„Ich nehme die Vorbedeutung an,« ſprach Mar⸗ garetbe,„aber ſie gilt Euch, edler Juͤngling, nicht mir. Margarethens Sinnbild iſt die Feder, die da⸗ von getragen wurde in weite Oede. Meine Augen werden die Wiedereinſetzung des Hauſes Lancaſter nimmer ſchauen; Ihr aber werdet ſie vollbringen, und unſre rothe Roſe noch tiefer ins Blut der Tyrannen und Verraͤther tauchen helfen. Doch ich empfinde Schwindel, und mir iſt unwohl— Morgen ſollt Ihr


