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ſterbruͤder knuͤpfen wunderſame Erinnerungen an dieſen Grauen erregenden Ort. Goͤteerſpruͤche, heißt es, wurden hier in heidniſcher Zeit von unterirdiſchen Stimmen ertheilt, die aus der Tiefe kamen, und hier ſoll der roͤmiſche Feldherr in ſeltſamen Toͤnen die Verheißung des Siegs erhalten haben, von dem der Berg den Namen fuͤhrt. Noch ſoll man hier ſich Raths erholen koͤnnen nach Vollbringung wunderlicher Ge⸗ braͤuche, die eine Miſchung von heidniſchen und chriſt⸗ lichen Ceremonien ſind. Die Aebte des Kloſters ha⸗ ben es fuͤr Suͤnde erklaͤrt, dieß zu thun; da ſie aber durch Schenkungen an die Kirche, durch Meſſen und Bußuͤbungen wieder gefühnt werden kann, ſo oͤffnen die gefaͤlligen Vaͤter manchmal ſolchen die Thuͤre, die mit verwegener Neugierde, durch welche Mittel es ſey, den Schleier der Zukunft luͤften wollen. Auch ich habe den Verſuch gemacht, und komme ſo eben aus der Hoͤhle, wo ich, den vorgeſchriebenen Gebraͤu⸗ chen gemaͤß, ſechs Stunden am Rande des Abgrun⸗ des verweilte— ein Grauen erregender Ort, gegen welchen das Ungewitter ein angenehmes Schauſpiel zu nennen iſt.«
Sie hielt inne, und Arthur, von dieſer Erzaͤhlung um ſo mehr ergriffen, weil ſie ihn an ſeinen Kerker in La Ferette erinnerte, fragte beſorgt, ob ſie Ant⸗ wort erhalten habe.
„Nein,“« erwiederte die ungluͤckliche Fuͤrſtin.„Die Geiſter des Lou Garagoule ſind taub gegen die Bit⸗ ten aner Ungluͤcklichen, der auch von Menſchen Rath


