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Wir haben bereits geſagt, daß der Kamm des Ber⸗ ges, aus einem nackten Felſen beſtehend, durch eine Schlucht in zwei Spitzen getheilt wurde, zwiſchen welchen das Kloſter lag. Die Vorderſeite deſſelben war im altgothiſchen Style aufgefuͤhrt, und entſprach in dieſer Beziehung dem wilden Ausſehen der nackten Felſen, die es umſchloſſen. Nur auf einer Seite war ein kleiner freier Platz, wo die Vaͤter, nachdem ſie mit vieler Muͤhe Erde herbeigeſchafft, einen Garten angelegt hatten.
Nachdem Arthur eine Glocke angezogen hatte, er⸗ ſchien ein Laienbruder welchem er ſich als einen eng⸗ liſchen Kaufmann, Philipſon geheiſſen, zu erkennen gab, der der Koͤnigin Margarethe aufzuwarten wuͤn⸗ ſche. Der Pfoͤrtner empfing ihn ſehr ehrerbietig, und fuͤhrte ihn in ein Sprachzimmer, das, gegen Aix hin gelegen, eine weite, herrliche Anſicht auf die ſuͤdlichen und weſtlichen Theile der Provence ge⸗ waͤhrte. In dieſer Richtung war Arthur an den Berg gelangt, der gewundene Pfad aber hatte ihn im Kreiſe um denſelben gefuͤhrt. Ein Balkon, der die hier kaum vier bis fuͤnf Ellen von einander entfernten Felsſpitzen verband, lief vorn an dem Gebaͤude hin, und durch eine Fenſterthuͤre auf dieſen tretend, ſah Arthur, daß die Bruſtmauer uͤber einem Abgrunde ſich erhob, der zum wenigſten 500 Fuß Tiefe hatte. Erſtaunt und betroffen uͤber dieſe ſchwindliche Hoͤhe, wandte Arthur die Blicke ab, um die ferne Landſchaft zu bwunderu, die theilweiſe pon der ſinkenden Sonne


