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„Es ſind erſt drei Tage her, ſeit Margarethe auf die beſchriebene Weiſe Air verlaſſen hat.— Doch weiter koͤnnen wir nun nicht zu Pferde kommen. Seht, dort erhebt ſich das Kloſter zwiſchen den zwei gewaltigen Felſen, welche die Spitze des Berges bil⸗ den. Um hinauf zu kommen, muͤßt Ihr auf dieſem ſchmalen Fußſteig weiter gehen, der, um die Felſen ſich windend, an die Pforte des Kloſters auf der Spitze des Berges fuͤhrt.«
„Und wo bleibt Ihr mit den Pferden?“
„Wir gehen in die Herberge, welche die guten Vaͤ⸗ ter am Fuße des Berges fuͤr fremde Pilgrime ein⸗ gerichtet haben, denn weither kommen Wallfahrer, das Kloſter heimzuſuchen.— Seyd unbekuͤmmert we⸗ gen meiner— ich komme bald unter Dach; dort im Weſten aber ſteigen drohende Wolken auf, die Euch Ungelegenheit machen koͤnnten, wenn Ihr das Kloſter nicht zeitig erreicht. Ihr muͤßt wacker ausſchreiten, wie ein Gemſenjaͤger, wollt Ihr in einer Stunde dort⸗ hin gelangen.“
Arthur ſah um ſich, und erblickte wirklich eine Wol⸗ kenmaſſe in der Ferne, die den klaren, heiteren Tag bald zu truͤben drohten. Er wandte ſich daher gegen den ſteilen, felſigen Pfad, der oft beinahe ſenkrechte Felſen hinanſtieg, bald um dieſelben ſich windend, durch dichtes Gebuͤſch aufwaͤrts fuͤhrte. Dieſer Hin⸗ derniſſe, waren ſo viele, daß er erſt nach Verfluß ei⸗ ner guten Stunde vor dem Kloſter auf der Spitze des Berges anlangte.,


