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kraft eines Gelübdes in dem Kloſter Monte⸗Sainte⸗ Victoire, und wenn Ihr Arthur Philipſon heißet, ſo habe ich den Auftrag, Euch auf der Stelle, das heißt, wenn Ihr gefrühſtückt habt, zu ihr zu führen.“
Arthur wollte Vorſtellungen machen, aber der Sene⸗ ſchall ließ ihm keine Zeit dazu, und ſagte:„Ein gutes Mahl hat nie geſchadet— es iſt ungeſund für junge Leute, mit leerem Magen einen weiten Weg zu ma⸗ chen; ich eſſe ſelbſt ein wenig mit Euch, und thue Euch Beſcheid mit einem Glaſe guten Weins.“
Mit einer Schnelligkeit, welche bewieß, wie ſehr Gaſtfreiheit hier geübt werde, war der Tiſch mit aus⸗ geſuchten Speiſen beſetzt, und der Seneſchall machte den fröhlichen Wirth unter vielfachen, jedoch unnöthi⸗ gen Entſchuldigungen, daß er ſelbſt nicht beſſer mit ſeinem Beiſpiele vorangehe, weil er an der königlichen Tafel vorzuſchneiden habe, und der König nicht ver⸗ gnügt ſey, als wenn er ihn wacker zugreifen ſehe.
»Ihr aber, ſchöner Herr,« ſetzte er hinzu, veſſet nach Gefallen, weil Ihr vielleicht vor Abend nichts mehr zu ſpeiſen bekommt, denn die Königin nimmt ihr Un⸗ glück ſo zu Herzen, daß Seufzer ihre Nahrung ſind, und Thränen ihr Getränke, wie der Pſalmiſt ſagt. Doch Ihr werdet wohl Pferde nöthig haben für Euch und Eure Leute, um nach dem Kloſter zu kommen, das drei Stunden von Aix entfernt iſt?“
Arthur erwiederte, daß ein Führer zu Pferde ſeiner warte, und wollte ſich beurlauben; der Seneſchall aber, dem eine goldene Kette über den runden, wohlgenähr⸗


