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doppelten Fenſterreihe geziert. Von dieſen Ueberreſten aus den Römerzeiten, deren Gründung eine angebrachke Aufſchrift ins fünfte Jahrhundert verlegte, und mit denſelben verbunden erhob ſich der alte Pallaſt der Grafen von der Provence, einige Jahrhunderte ſpäter in reichem gothiſchem Geſchmack aufgeführt, ohne daß dadurch die Einheit mit der regelmäßigeren Bauart der Herren der Welt geſtört worden wäre.
Arthur empfand wirklich eine Anwandlung des Ge⸗ fühls, von dem der König geſprochen hatte, und be⸗ trachtete ſtaunend das immer offene Portal des Palla⸗ ſtes, in welchen Leute jeden Standes freien Zutritt zu haben ſchienen. Nachdem er einige Minuten geſchaut hatte, ſtieg er die Stufen zu dem Säulengang hinan, und fragte einen alten wohlbeleibten Thürſteher nach dem ihm vom König bezeichneten Seneſchall. Dieſer wieß den Fremden mit großer Höflichkeit an einen Edelknaben, welcher ihn in ein Zimmer führte, wo er einen älteren Kämmerling von höherem Range fand, mit einem freundlichen Geſichte, hellen, ruhigen Augen und einer Stirne, die, offen und heiter, verrieth, daß der Seneſchall ſich den Gleichmuth ſeines königlichen Herrn zu eigen gemacht hatte. Er kannte Arthur nach den erſten Worten, die dieſer an ihn richtete.
„Ihr ſprecht das Normänniſch⸗Franzöſiſche, ſchöner Herr, habt ein helleres Haar und ein weißeres Geſicht, als die Eingevornen dieſes Landes, fragt nach der Kö⸗ nigin Margaretha— an allem dieſem erkenne ich den Engländer. Ihre Majeſtät befindet ſich gegenwärtig


