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wie mein Pferd bei Mont L Hery geſtürzt, und was Ihr mir dabei gethan. Die meiſten Fürſten haſſen ins⸗ geheim diejenigen, die ihnen ſolche Dienſte geleiſtet— anders ich— ich mag es nur nicht gerne haben, daß man mich daran erinnert. Wahrlich, es hat mich ent⸗ ſetziice Mühe gekoſtet, den feſten Entſchluß zu wider⸗ rufen. He da! wer hat den Dienſt? Bringt mir zu trinken.“
Ein Diener trat ein mit einer ſilbernen Flaſche, die, ſtatt Weins, einen Gerſtentrank mit aromatiſchen Kräu⸗ tern enthielt.
„Mein Temperament iſt ſo hitzig und ungeſtümm,“ fuhr der Herzog fort,„daß die Aerzte mir gerathen haben, keinen Wein zu trinken. Ihr dagegen, Herr Graf, ſeyd an keine ſolche Verordnung gebunden. Geht wieder ins Zelt Eures Landsmanns Colvin, des Generals unſrer Artillerie. Wir befehlen Euch ſeiner Obhut und Gaſtfreundſchaft bis morgen, wo wir viel zu thun be⸗ kommen, denn ich erwarte Antwort von den in Dijon verſammelten Ständen, und habe außerdem(was ich Euch verdanke) die Schweizer⸗Abgeordnete, wie ſie ſich nennen, anzuhören. Doch genng davon! Gute Nacht! Gegen Colvin könnt Ihr Euch offen ausſprechen; er
iſt, wie Ihr, ein Anhänger des Hauſes Lancaſter. Aber
hört! kein Wort von der Provence— nicht einmal im Schlafe!— Contay, führt den Herrn in Colvin's Zelt; er weiß ſchon meine weitern Befehle.“
„Euer Hoheit,“ erwiederte Contay,„ich habe den Sohn des edeln Herrn bei Colvin gelaſſen.“


