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ihm ſeine geſtohlene Krone bewachen helfen muͤſſen. Mit Ludwig faͤngt er keinen Krieg an, denn dieſer wird nicht zoͤgern, ſeinem Stolze zu ſchmeicheln, und ſeine Habſucht mit Gold zu befriedigen, und ich fuͤrchte ſehr, wir werden bald vernehmen, daß das engliſche Heer wieder aus Frankreich abgezogen mit dem eit⸗ len Ruhme, in den Provinzen, die einſt England an⸗ gehoͤrten, die Fahnen aufgepflanzt zu haben.“
»Um ſo mehr muß uns daran liegen, den Herzog von Burgund zur Entſcheidung zu draͤngen,« erwie⸗ derte Orford,„und ich eile daher nach Dijon, um die Sache zu betreiben. Ein Heer, wie das Eduards iſt, braucht mehrere Wochen zur Ueberfahrt, und es iſt daher wahrſcheinlich, daß es in Frankreich uͤber⸗ wintern muß, ſelbſt wenn ein Waffenſtillſtand mit Lud⸗ wig abgeſchloſſen wuͤrde. Mit tauſend Lanzentraͤgern aus dem oͤſtlichen Flandern bin ich bald im Norden, wo wir viele Freunde haben, und uͤberdieß von Schott⸗ land uns Huͤlfe zugeſagt iſt. Die weſtlichen Graf⸗ ſchaften empoͤren ſich auf das erſte Zeichen— es wird ſich ein Clifford finden, wenn auch die Nebel des Gebirges ihn Richards Häſchern verborgen haben. Die Walliſer ſtehen auf, wenn ſie den Namen Tudor hoͤren, die rothe Roſe, erhebt ihr Haupt wieder, und uͤberall hoͤrt man:„Es lebe Koͤnig Heinrich!⸗
„Ach,“ entgegnete die Königin,„er iſt nicht mein Gatte, nicht mein Freund, nur der Sohn meiner Schwiegermutter und eines weiſen Häuptlings, ein kalter, liſtiger Mann, wie man ſagt. Doch es ſey—


