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verſchmaͤhen laͤßt, Ein Wettſtreit unter ſeinen Saͤn⸗ gern hat fuͤr ihn ſo viel Reiz, als ritterlicher Kampf, und ein Blumenkranz von ſeinen Barden gwunden, und durch ihre Lieder verherrlicht, iſt ihm vollwich⸗ tige Entſchaͤdigung fuͤr die Kronen von Jeruſalem, Neapel und den beiden Sicilien, die er nur dem Na⸗ men nach beſitzt.«
„Sprecht mir nicht von dem mitleidswerthen Grei⸗ ſen,“ entgegnete Margaretha,„der ſelbſt unter den Haß ſeiner erbittertſten Feinde herabgeſunken iſt, und nie eines Weiteren, als der Verachtung, werth gehalten wurde. Ich ſage Euch, edler Graf, daß mich der ge⸗ zwungene Aufenthalt in Aix in dem ärmlichen Kreiſe, den er ſeinen Hof nennt, beinahe zum Wahnſinn ge⸗ bracht hat. Nein, Oxford, wenn die letzte Hoffnung, die das unbeſtändige Glück mir zu bieten ſcheint, unter⸗ geht, ſo begrabe ich mich in das unbekannteſte Kloſter in den Pyrenäen, um wenigſtens die kindiſche Fröhlich⸗ keit meines Vaters nicht wiederſehen zu dürfen. Doch, ich habe Wichtigeres Euch zu ſagen, und von Euch zu vernehmen: was bringt Ihr mir aus Italien? will der Herzog von Mailand uns mit Rath oder mit Geld un⸗ terſtützen?“
„Mit Rath recht gerne, königliche Frau, doch weiß ich nicht, ob er Euch gefallen wird, denn er empfiehlt uns, in unſere traurigen Schickſale uns zu fügen, und in den Willen der Vorſehung uns zu ergeben.“
„Der argliſtige Italiener; Galeaſſo will alſo nichts
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