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derte Arnold,„und ich hoffe, Eure Abſichten ſeyen eben ſo lauter; indeſſen gibt es Augenblicke, wo ich nicht umhin kann, daran zu zweifeln. Doch wollen wir nicht mit einander ſtreiten, und ich bitte Euch daher, meine Freunde, mir Eure Meinung zu ſagen. Wir wollen uns an den ſchicklichſten Ort dazu, in die Kirche be⸗ geben, dort zuerſt dem Himmel danken, daß er uns vor Mord behütet hat, und dann Rath halten, was weiter zu thun iſt.“
Rudolph, als der Jüngere, ließ die Uebrigen voran⸗ gehen und benützte dieſe Gelegenheit, Rüdigern zu win⸗ ken, und ihm ins Ohr zu ſagen: er ſolle die beiden Engländer entfernen.“
„Wende wo möglich gütliche Mittel an,“ ſprach er, „jedenfalls aber müſſen ſie auf der Stelle fort. Dein Vater iſt von den zwei Krämern wie behext, und hört nur auf ihren Rath. Du weißt aber, mein lieber Rüdiger, daß es ſolchen Leuten nicht zuſteht, freien Schweizern Geſetze vorzuſchreiben; ſorge daher, daß ſie ihre Siebenſachen, die man ihnen abgenommen hat, ſo⸗ bald als möglich wieder erhalten, und mache um's Himmelswillen, daß ſie fort kommen.“
Rüdiger winkte bejahend, und bot Philipſon ſeine Dienſte an, um ſeine Abreiſe zu erleichtern. Der vor⸗ ſichtige Kaufmann wünſchte ſelbſt, die Stadt zu ver⸗ laſſen, und wollte nur vorher das Büchschen von Pan⸗ toffelholz ſuchen, das ihm der Statthalter abgenommen hatte. Rüdiger ließ ſogleich eine genaue Nachforſchung anſtellen, die um ſo günſtigeren Erfolg hoffen ließ,


