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»„Durch die Fee in meinem Hauſe, die zum Glück meiner Familie geboren ſcheint,“ war des Landammanns Antwort,„d. h. durch meine Nichte, welche die Beiden thre Handſchuhe wechſeln geſehen, und die Worte Geier⸗ ſtein und Sonnenaufgang gehört hatte. Ach! mein Herr, man hat beinen Begriff von der Scharfſichtigkeit eines Weibes; es wäre lange angeſtanden, bis einer meiner Söhne ſo etwas vermuthet hätte.“ 4
„Sie beobachtet uns, glaube ich, von dieſer Anhöhe ans,“ ſagte Philipſon, ves ſcheint aber, ſie wolle un⸗ bemerkt bleiben.“ 4
„Ja,“ verſetzte der Landammann,„ſie will ſich ver⸗ ſichern, ob kein Unglück geſchehen iſt, und ich wollte wetten, das einfältige Kind ſchämt ſich, daß es eine ſolche Theilnahme gezeigt, die doch in dieſem Falle ſo lobenswerth iſt.“ 3
„Es wäre mir ſehr angenehm, wenn ich in Eurer Gegenwart dem ſchönen Kinde danken könnte, dem ich ſo viele Verpflichtungen habe,s fuhr der Engländer fort.
„Der gegenwärtige Augenblick eignet ſich am beſten dazu,“ entgegnete der Landammann, und rief Anng's Namen mit dem durchdringenden Tone, deſſen wir ſchon früher gedachten.
Anna hatte ſich auf einer etwas entfernt liegenden Anhöhe hinter ein Gebüſch geſtellt, und wohl verſteckt geglaubt; ſie zitterte, als ſie die Stimme ihres Oheims börte, fügte ſich aber ſogleich ſeinem Befehle, und eilte, die beiden jungen Männer, die voranſchritten, amge⸗ hend, dem Landammann und Philipſon zu.


