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es mir nicht verzeiht, daß ich die Freiheit eines Schwei⸗ zerbürgers der knechtiſchen, demüthigenden Lage eines deutſchen Hofmanns vorgezogen habe, es ſehr erniedri⸗ gend finden würde, wenn ſeine Tochter der Gegenſtand der Wünſche eines Mannes würde, der nicht aus edlem Blut entſproſſen wäre, oder, wie er ſich ausdrücken
würde, ſich zu einem Gewerbe herabgewürdigt hätte.
Wenn Euer Sohn Annen liebte, ſo würde er ſich nur Gefahren ausſetzen und dürfte gewiß ſeyn, abgewieſen
zu werden. Jetzt wißt Ihr Alles, und ich frage Euch
nun, ob wir zuſammen reiſen wollen?«
„Wie es Euch gefällt, Herr Landammann,“ antwor⸗ tete Philipſon mit gleichgültigem Tone.„Ich habe Euch nichts zu ſagen, als daß die Neigung, von der Ihr ſprecht, eben ſo ſehr meinen Wünſchen zuwider wäre, als denen Eures Bruders und den Eurigen. Mein Sohn hat Pflichten zu erfüllen, die ihm keineswegs ge⸗ ſtatten, ſich in eine Schweizerin oder Deutſche, von ſo hohem Range ſie auch wäre, zu verlieben. Ueberdieß iſt er ein folgſamer Sohn, und ich werde ein wachſa⸗ mes Auge auf ihn haben.“
„»Genug, werther Freund, genug!« ſagte der Land⸗ ammann,„bei dieſen Verhältniſſen reiſen wir zuſam⸗ men, und es freut mich, daß ich meinen erſten Plan ausführen kann, denn Eure Unterhaltung gefällt mir⸗ und ich kann Manches daraus lernen.“
Um dem Geſpräch eine andere Wendung zu geben, fragte er nun ſeinen Gaſt: ob er glaube, daß das zwi⸗ ſchen England und dem Herzog von Burgund geſchlof⸗


