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auf die Gefahr zu achten, in die er ſich dadurch begab.
Ich hatte einen ſpitzig mit Eiſen beſchlagenen Stab in
der Hand, was ſollte ich thun? Was hättet Ihr in meinem Falle gethan?“
„Ich hätte ihm den Schädel zerſchmettert, als wäre er von Glas geweſen,“« rief der Engländer mit hefti⸗ ger Stimme.
„Ich war auf dem Punkte, es zu thun, aber er war unbewaffnet, mein Bruder hatte ihn an mich geſendet, und ich konnte alſo meine Rache nicht an ihm üben. Sein unerſchrockenes, kühnes Benehmen trug auch dazu bei, ihn zu retten.“
„Der Vaſalle des hochmächtigen Grafen von Geier⸗ ſtein,“ ſprach der Unverſchämte,„vernehme die Befehle ſeines Herrn, und trage Sorge ihnen nachzukommen; nehmt die Mütze ab und höret, es ſpricht zwar nur meine Stimme, aber es ſind die Worte des edlen Grafen.“
„Gott und die Menſchen wiſſen, ob ich meinem Bru⸗ der Achtung ſchuldig bin,“ erwiederte ich,„und es iſt ſchon viel, wenn ich, aus Rückſicht gegen ihn, ſeinen Boten nicht wohlyerdientermaßen behandle; vollendet, was Ihr mir zu ſagen habt, und befreit mich von Eu⸗ rer verhaßten Gegenwart.“
„Albert, Graf von Geierſtein, Dein Herr und der meinige,“ fuhr Schreckenwald fort,„ſchickt Dir, weil er mit Kriegen und andern wichtigen Angelegenheiten zu thun hat, ſeine Tochter, die Gräfin Anna von Geierſtein, und will ſie aus beſonderer Gunſt Deiner Obhut anvertrauen, bis er es für geeignet erachtet, ſie


