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Thiere brüllten und blöckten— die wilden Winde ſaus⸗ ten und heulten— die rauhen Waſſer tobten und braus⸗ ten—„„Schande dem Feigen!“— Die neun Treuen verfolgen mich immer, ſie rufen mit ſchwacher Stimme: „„Nur Einen Hieb, uns zu rächen, wir ſtarben alle für Dich
Während der unglückliche Jüngling ſo im Wahnſinn
ſprach, ward ein Rauſchen im Gebüſch gehort.„Es
iſt nur ein Weg,“ rief er aus, und ſprang auf die Bruſt⸗ wehr, aber mit einem ängſtlichen Blick auf das Dickicht, durch das etliche Diener ſchlichen, um ihn zu fangen. Aber im Augenblick, da er eine menſchliche Geſtalt dar⸗ aus auftauchen ſah, ſchwang er ſeine Hände wild über das Haupt, und ſtürzte ſich mit dem Schrei:„Bas air Eachin!(ſterbe Hector!), hoch hinab in den tobenden Waſſerfall. Es iſt unnöthig, zu bemerken, daß Alles von einem ſolchen Falle in Stücke zerſchmettert werden mußte. Aber der Strom war angeſchwollen, und der Leichnam des unglücklichen Jünglings wurde nie geſehen. Die wechſelnde Sage hat die Geſchichte auf mehr als eine Art ergänzt. Nach der einen Erzählung ſagt man der junge Häuptling des Clan Quhele ſey weit unter Eampſie Linn ſicher ans Land geſchwommen, ſey troſt⸗ los in den Wüſten von Rannoch umhergeirrt, und dort dem Vater Clemens begegnet, der ſich in der Wildniß als Einſiedler, nach Art der alten Chaldäer niederge⸗ laſſen habe. Er bekehrte den reuigen, zerknirſchten EConachar, der mit ihm ſeine Zelle theilte, und in Ge⸗ bet und Entbehrungen lebte, bis der Tod beide nach einander wegraffte. 44 Eine andere, ſeltſame Legende ſagt, er ſey von den Daione⸗Shie oder Feeu dem Tode entriſſen worden, und wandere noch immer durch Wald und Forſt, wie ein alter Hochländer bewaffnet, aber das Schwert in


