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„Wie, Freund?“ fragte Douglas,„fochteſt du nicht für den Clan Chattan, und hat er nicht glorreich ge⸗ ſtegt?
33ch focht für meine eigene Hand,“ ſagte der Waf⸗ fenſchmied gleichgültig, und der Ausdruck iſt bis auf den heutigen Tag ſprichwörtlich in Schottland.
Der gute König Robert kam nun auf ſeinem ſanften Zelter in die Schranken, um nach den Verwundeten ſehen zu laſſen.
»Mylord von Douglas,“ ſagte er,„Ihr quält den Mann mit zeitlichen Dingen, während er kurze Zeit zur Betrachtung der geiſtlichen zu haben ſcheint. Hat er keine Freunde hier, die ihn dahin bringen, wo ſeine leiblichen Wunden und das Heil ſeiner Seele beſorgt werden?“«
„Er hat ſo viele Freunde, als gute Leute in Perth ſind,“ autwortete Sir Patrick Charteris,„und ich achte mich für einen der nächſten.“
„Der Bauer riecht immer den Bauern,“ ſagte der ſtolze Douglas, ſein Pferd umwendend.„Das Aner⸗ bieten des Ritterſchlags mit Douglas Schwert hätte ihn von den Pforten des Todes zurückgerufen, wenn ein Tropfen edlen Bluts in ſeinem Leib gefloſſen wäre.“«
Ohne den Spott des mächtigen Grafen zu achten, ſprang der Ritter von Kinfauns vom Pferde, um Hein⸗ rich in die Arme zu faſſen, da er ohnmächtig zurück⸗ ſank. Aber Simon Glover, der mit andern ange⸗ ſehenen Bürgern in die Schranken getreten war, kam ihm zuvor.
„Heinrich, mein geliebter Sohn Heinrich,“ rief der Alte.„O was zog dich zu dieſem unſeligen Kampf! — Sterbend, ſprachlos?“
»Nein— nicht ſprachlos,“ ſprach Heinrich,—„Ca⸗ tharine—«
Weiter konnte er nicht ausſprechen.—
„Catharine iſt wohl, hoffe ich; und ſoll dein ſeyn— das heißt, wenn—


