Teil eines Werkes 
156. Bändchen = Neue Folge, 6. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 6. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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107 derniſſe den Weg zu ſeinem Leben gehauen hatte.

Vielleicht war dieß genug, um ſeine körperliche Schüch⸗ ternheit auf den höchſten Grad zu ſteigern, oder viel⸗ leicht erinnerte er ſich in demſelben Augenblick, daß er ohne Schutzwaffen war, und daß eine feindliche Linie, zwar verwundet und langſam, aber rach⸗ und blutdür⸗ ſtig herannahte. Genug, ſein Herz ermattete, ſeine Augen wurden dunkel, ſeine Ohren klangen, es ſchwin⸗ delte ihm, alle andern Gedanken gingen in plötz⸗ licher Todesfurcht unter; er führte einen unwirkſamen Hieb auf Smith, und wich dem, der auf ihn gezielt wurde, durch Zurückſpringen aus, und ehe der erſtere ſeine Waffe wieder erheben konnte, hatte ſich Eachin in den Strom geſtürzt. Ein Schmachgeſchrei verfolgte ihn, als er hinüberſchwamm, obwohl vielleicht nicht ein Dutzend derer, die darein einſtimmten, in gleichen Um⸗ ſtänden es anders gemacht hätten. Heinrich ſaͤh dem Flüchtigen überraſcht und erſtaunt nach, aber er konnte die Folgen ſeiner Flucht nicht ſehen, weil ihn Erſchö⸗ pfung überfiel, ſobald der Zorn des Kampfes vorüber⸗ war. Er ſetzte ſich auf das graſige Ufer und ſuchte diejenigen ſeiner Wunden zu ſtillen, die am ſtärkſten. bluteten.

Die Sieger wurden von allen Seiten begrüßt. Der Herzog von Albany und Andere kamen herab, um das

Fald zu ſehen, und Heinrich Wynd wurde beſonders

geehrt. 1 tn

Wenn du mir folgen willſt, guter Geſelle, ſagte Douglas,will ich deine Ledergurt mit einem Ritter⸗ gürtel austauſchen und dein Bürgergut mit einem Land von hundert Pfund, um deinen Rang aufrecht zu er⸗ halten.

Ich danke Euch unterthänigſt, Mylord, ſagte der Schmied traurig,aber ich habe ſchon genug Blut vergoſſen, und der Himmel hat mich durch Vereitlung des einzigen Zwecks, deſſen wegen ich mich in den Kampf einließ, geſtraft.