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„Wenn ſie ſicher iſt, willſt du ſagen, Alter,“ fiel Douglas ein, der, obwohl durch Heinrichs Ablehnen ſeines Anerbietens etwas beleidigt, doch zu großmüthig war, um nicht an dem Theil zu nehmen, was vor⸗ ging.—
„Sie iſt ſicher, wenn Douglas Banner ſie ſchützen kann— ſicher, und wird reich ſeyn. Douglas kann 4 denen Reichthum geben, die ihn mehr ſchätzen als die
hre.
„Für ihre Sicherheit, Mylord, laßt den innigen Dank und Segen eines Vaters den edlen Douglas begleiten, aber reich ſind wir genug— Gold kann mir meinen geliebten Sohn nicht wiedergeben.“
„Ein Wunder!“ rief der Graf—„ein Bauer lehnt den Adel ab,— ein Bürger verachtet Gold.“
„Mit Eurer Herrlichkeit Erlaubniß,“ ſagte Sir Pa⸗ trick,„ich, ein Ritter und Edler, erlaube mir zu be⸗ merken, daß ein tapferer Mann, wie Heinrich Wynd, Ehrentitel zurückweiſen— ein ſo rechtſchaffener Mann, wie dieſer verehrungswürdige Bürger, Gold ablehnen
f.
„Ihr habt Recht, Sir Patrick, für Eure Stadt zu ſprechen, und ich nehme es nicht übel,“ ſagte Douglas. „Ich dränge meine Geſchenke Niemanden auf— aber,“ fluͤſterte er Albany zu,„Euer Gnaden muß den König von dieſem blutigen Anblick entfernen, denn er muß heute Nacht noch das wiſſen, was, ſobald der Morgen graut, über ganz Schottland ſchallen wird. Dieſe Fehde iſt zu Ende. Aber es ſchmerzt mich, daß ſo mancher tapfere Schotte hier erſchlagen liegt, deſſen Schwert in der Schlacht für ſein Vaterland hätte ent⸗ ſcheidend werden können.“
König Robert wurde mit Mühe von dem Schlacht⸗ feld gebracht; Thränen liefen über ſeine alten Wangen und ſeinen weißen Bart, als er alle um ſich, Edle und Prieſter beſchwor, für den Leib und die Seele der we⸗ nigen lebenden Verwundeten Sorge zu tragen, und


