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beiden Söhne der Eiche, die dieſe Bewegung deckten, theilten das Schickſal ihrer Brüder, denn das Geſchrei des Häuptlings von Chattan hatte einige der Tapfer⸗ ſten auf dieſe Seite des Feldes gezogen. Torquil's Söhne fielen nicht ungerächt, ſondern ſie hinterließen furchtbare Zeichen ihrer Schwerter an den Leibern der Lebenden und Todten. Aber die Nothwendigkeit, ihre ausge⸗ zeichnetſten Krieger um den Häuptling zu ſtellen, war dem allgemeinen Ausgang des Kampfes nachtheilig, und ſo klein war nun die Zahl, die noch focht, daß man leicht ſah, der Elan Chattan habe noch fünfzehn Mann, zwar meiſt verwundet, der Clan Quhele aber nur zehn, wovon vier, worunter auch Torquil, die Leibwache des Anführers bildeten. Sie fochten und arbeiteten dem⸗ ungeachtet, und ihre Wuth ſchien mit dem Abnehmen ihrer Zahl zu wachſen. Heinrich Wynd, an mehreren Stellen verwundet, war noch immer bemüht, die Schaar kühner Herzen zu durchbrechen oder zu vernichten, die um den Gegenſtand ſeines Zornes focht. Aber immer wurde des Vaters Ruf:„Ein Anderer für Hector!*ο mit der tödtlichen Antwort erwiedert:„Sterbt für Hector!“ und der Kampf war, ſo klein die Zahl des Elans Quhele war, noch zweifelhaft. Nur gänzliche Ermüdung brachte eine neue Pauſe hervor.
Der Clan Chattan hatte noch zwölf Kämpfer, wovon aber zwei oder drei kaum ſtehen konnten, ohne ſich auf die Schwerter zu ſtützen. Fünfe ſtanden auf der Seite der Gegner, darunter Torquil und ſein jüngſter Sohn, beide leicht verwundet. Eachin allein war bis jetzt, durch die Wachſamkeit, mit der alle gegen ihn geziel⸗ ten Hiebe aufgefangen wurden, noch unverletzt. Die Wuth beider Partheien war durch Erſchöpfung in fin⸗ ſtere Verzweiflung übergegangen. Sie wankten wie im Schlaf durch die Leichname der Erſchlagenen und ſtarr⸗ ten ſie an, als wollten ſie ihren Haß gegen die lebenden Feinde durch den Anblick der verlorenen Freunde be⸗ ehen.


