Teil eines Werkes 
156. Bändchen = Neue Folge, 6. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 6. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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„» Ihr ſeyd ein wenig karg mit Eurem Schaße, Haͤupiling,« ſagte der Graf Lord Marſchall,„eine Goldkrone iſt eine arme Zahlung fuͤr ein Geſecht, wie das bevorſtehende.«

„ Gibt es einen Mann hier, der um Ehre ſicht, ſo iſt der Preis hoch genug,“ erwiederte Mac Gillie Chattanach,„und ich brauche den Dienſt eines Men⸗ ſchen nicht, der bloß um Gold ſein Schwert zieht

Die Herolde traten vor, gingen halb in den Schran⸗ ken herum, und hielten von Zeit zu Zeit, um nach dem erhaltenen Befehl den Aufruf hoͤren zu laſſen, ohne daß irgend Jemand der ausgerufenen Werbung folgen zu wollen ſchien. Einige ſpotteten uͤber die Armuth der Hochlaͤnder, die einen ſo geringen Preis auf den verzweifelten Dienſt ſetzten. Andere waren erzuͤrnt, daß ſie das Blut der Buͤrger ſo niedrig an⸗ ſchlugen. Keiner zeigte die geringſte Neigung, das Anerbieten anzunehmen, bis der Laͤrm des Ausru⸗ fens Heinrich von Wynd erreichte, der, von Zeit zu Zeit mit dem Vogt Craigdallie ſprechend, oder viel⸗ mehr zerſtreut anhoͤrend, was ihm dieſer ſagte, vor den Schranken ſtand.

„Ha! was ruft man aus?«« fragte er laut.„Ein freigebiges Anerbieten von Mac Gillie Chattanach,« antwortete der Greifwirth,„der dem eine Goldkrone verſpricht, der heute eine wilde Katze werden, und ſich in ſeinem Dienſt ein wenig todtſchlagen laſſen will. Das iſt Alles.«

„Wie!« rief der Waffenſchmied haſtig aus,„ſuchen ſie einen Mann, der gegen den Clan Quhele kaͤmpft?.

„Ja freilich,« entgeanete der Greif,„aber ich denke, ſie werden keinen ſolchen Narren in Perth finden.«

Er hatte kaum geſprochen, ſo ſah er den Schmied mit einem Sprung uͤber die Pfaͤhle ſetzen, in den Schranken ſtehen und ſagen:„Hier bin ich, Sir He⸗