Teil eines Werkes 
156. Bändchen = Neue Folge, 6. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 6. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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87 die beim Kampf ebenfals neutral bleiben ſollten, ſtell⸗ ten ſich zu ihrem Brattachs.

Die Menge enpfing beide Schaaren mit demſelben allgemeinen Jubel, womit ſie bei ähnlichen Gelegenhei⸗ ten die begrüßt, von denen ſie Ergötzlichkeit, vder wie man es nennt, Kurzweil erwarket. Die gewählten Kämpfer erwiederten den Gruß nicht, aber beide Par⸗ theien ſtellten ſich einander in den Schranken gegen⸗ über, nachdem ſie durch entgegengeſetzte Oeffnungen eingetreten waren. Eine ſtarke Wache beſetzte alle Zu⸗ gänge und der Lord Marſchall auf der einen, der Lord⸗ Großconnetable auf der andern Seite unterſuchte ſorg⸗ fältig jeden Einzelnen, ob er die gehörigen Waffen, nämlich Helm— Panzerhemd— zweihändiges Schwert und Dolch führte. Auch zählten ſie beide Schaaren; und groß war der Schrecken des Volks, als Graf Er⸗ rol die Hand emporhielt und rief:—„Ho!— der Kampf kann nicht Statt finden, denn dem Clan Chat⸗ tan fehlt ein Mann.“

„Was ſchadet das?“ antwortete der junge Graf von Crawford,„ſie hätten beſſer zählen ſollen, ehe ſie von Hauſe gingen.“.

Der Lord Marſchall ſtimmte jedoch mit dem Connetable überein, daß der Kampf nicht ſtatt finden könne, bis die Ungleichheit gehoben ſey und es erhob ſich eine allgemeine Furcht in der verſammelten Menge, es möchte trotz allen Vorbereitungen doch kein Kampf vorfallen. Vou allen Anweſenden waren vielleicht nur zwei, die ſich über die Verzögerung des Kampfes freuten und dieſe waren der Häuptling des Clans Quhele und der weich⸗ müthige König Robert. Indeſſen traten beide Häupt⸗ linge, jeder von einem Freund und Rath begleitet, in die Mitte des Kampfplatzes, um nebſt dem Lord Mar⸗ ſchall, dem Lord Großconnetable, dem Grafen von Craw⸗ ford und Sir Patrick Charteris zu berathen, was zu thun ſey. Der Chef des Clans Chattan erklärte ſeine