Teil eines Werkes 
156. Bändchen = Neue Folge, 6. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 6. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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cke umhergeworfen, um die Ruͤckkehr des Entronnenen auszuſpaͤhen, und der Haͤuptling war vielleicht der Einzige in der entſchloſſenen Schaar, der ſich gar nicht um die Sache bekuͤmmerte.

Sie zogen ſofort durch die Straßen, ohne weiter etwas von Ferquhard Day zu ſehen, der viele Mei⸗ len weit in den Vergen war und ſich durch gluͤckliche Liebe ſo viel als moͤglich fuͤr den Verluſt der Ehre entſchaͤdigte. Mac Gillie Chattanach zog voran und ſchien ſeine Abweſenheit nicht zu bemerken; er betrat die noͤrdliche Matte(North Inck) eine ſchoͤne Ebene ganz nahe an der Stadt, die zu den Waffenuͤbungen der Buͤrger eingerichtet war. Sie wird von der ei⸗ nen Seite von dem tiefen, ſchwellenden Tay beſpuͤlt. Hier war ein ſtarker Palliſadenzaun errichtet, der von drei Seiten einen Platz von hundert fuͤnfzig Yardis Laͤnge und vier und ſiebenzig Yardis Breite umſchloß. Die vierte Seite der Schranken hielt man durch den Fluß fuͤr hinlaͤnglich gedeckt. Ein Am⸗ phitheater fuͤr die Zuſchauer lief rings um die Schran⸗ ken, das einen großen Platz fuͤr Bewaffnete zu Roß und zu Fuß und fuͤr die gemeinen Zuſchauer frei ließ. Am Ende der Schranken war eine Reihe erhoͤhter Balcone fuͤr den Koͤnig und den Hof, ſo ſehr mit laͤndlichem Gitterwerk und Vergoldungen verziert, daß der Platz bis auf den heutigen Tag die goldene oder vergoldete Laube heißt.

Die hochländiſchen Spielleute, die bisher die Schlacht⸗ lieder ihrer Clane hatten hören laſſen, ſchwiegen, dem gegebenen Befehl gemäß, als man auf der Matte ein⸗ zog. Zwei ſtattliche aber alte Krieger, jeder die Fahne ſeines Stammes tragend, ſchritten an die entgegenge⸗ ſetzten Seiten der Schranken, ſtießen die Banner in die Erde und rüſteten ſich, einem Gefecht zuzuſehen, woran ſie keinen Theil nehmen ſollten. Die Pfeifer,