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folgte mit gezuͤcktem zweihaͤndigem Schwert, als wollte er das Emblem ſeines Stammes beſchuͤtzen. Er war ein Mann von mittlerer Statur, mehr als fuͤnfzig Jahre alt, der aber weder in Mienen, noch Wuchs irgend eine Abnahme oder ein Zeichen des Alters verrieth. Seine dunkelrothen krauſen Haare waren zum Theil mit grauen Locken gemiſcht, aber ſein Schritt und ſeine Bemegung waren ſo leicht im Tanz, auf der Jagd oder im Kampf, als waͤre er noch nicht uͤber das dreißigſte Jahr hinaus Aus ſeinem grauen Auge glaͤnzte ein wildes Feuer des Muthes mit Trotz verbunden, aber Weisheit und Erfahrung wohnte augenſcheinlich auf ſeiner Stirn, ſeinen Braunen und Lippen. Die erkohrnen Strei⸗ ter folgten ihm paarweiſe. Es war ein aͤngſtlicher Zug auf den Geſichtern von Vielen bemerkbar, denn ſie hatten dieſen Morgen die Abweſenheit eines Man⸗ nes aus der beſtimmten Zahl bemerkt, und in einem ſo verzweifelten Kampf ſchien dieſer Verluſt Allen bedeutend, außer dem hochſinnigen Haͤuptling Mac Gillie hättanach
„Sage dem Sachſen nichts von ſeinem Ausbleiben,“ erwiederte dieſer kuͤhne Anfuͤhrer auf die Meldung die es Umſtandes.„Die falſchen Niederlaͤnderzungen könnten ſagen, es ſey einer vom Clan Chattan eine Memme geweſen und die Uebrigen haben vielleicht ſeine Flucht beguͤnſtigt, um einen Vorwand zu Ver⸗ meidung des Kampfes zu haben. Ich weiß, daß Ferquhad Day ſich in den Reihen zeigen wird, ehe wir zum Kampfe fertig ſind, oder wenn das nicht geſchieht, bin ich nicht Manns genug fuͤr zwei vom Clan Quhele? oder wuͤrden wir nicht lieber fuͤnfzehn gegen dreißig kaͤmpfen, als den Ruhm dieſes Tages aufgeben?“
Der Stamm nahm dieſe tapfere Rede ſeines Heer⸗ fuͤhrers mit Beifall auf, und doch wurden noch augſt⸗


