Teil eines Werkes 
156. Bändchen = Neue Folge, 6. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 6. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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41 uber, aber es glüht wieder in mir, wenn ich von Speiſe reden höre.“ 1

„Die Speiſe iſt hier, aber wie, ach! wie ſoll ich ſie zu Euch bringen? Die Ritze iſt ſp eng, und die Mauer ſo dick. Doch es gibt ein Mittel— ich habe es. Schnell Louiſe, ſchneide mir einen Weidenzweig ab, den längſten, den Du finden kannſt.“

Die Sängerin gehorchte, und Catharine ſchnitt einen Spalt in die Spitze des Zweiges, und ließ daran mehrere Stücke Kuchen hinab, die ſie in die Brühe tauchten, damit ſte zugleich als Speiſe und Trank dienten.

Der unglückliche junge Mann aß wenig und mit Mühe, aber er betete tauſend Segnungen auf das Haupt ſeiner Tröſterin herab.„Ich hatte Dich zur Sclavin meiner Laſter beſtimmt,“ ſagte er,„und doch ſuchſt Du mein Leben zu erhalten, aber geh' und rette Dich ſelbſt.“

„Ich will mit Speiſe zurückkehren, wenn ich Gele⸗ genheit finde,“ ſagte Catherine, als eben die Sängerin ſie am Aermel zupfte und bat, ſtille ſtehen zu bleiben. Beide verbargen ſich unter den Trümmern, und hörten die leiſen Stimmen Ramorny's und des Arztes.

„Er iſt ſtärker, als ich dachte,“ ſagte der erſte in tiefem krächzendem Tone.„Wie lange hielt Dalwolſey aus, als der Ritter von Liddesdale ihn in ſein Schloß von Hermitage einkerkerte?

»Vierzehn Tage,« antwortete Dwining,„aber er war ein ſtarker Mann, und hatte einige Hülfe durch das Korn, das aus einer Scheune über ſeinen Kerker her⸗ abfiel.“

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